Antisemitismus-Skandal bei der Deutschen Welle:"Es ist ja nicht so, dass man mit Antisemitismus geboren wird"

Lesezeit: 6 min

Antisemitismus-Skandal bei der Deutschen Welle: "Es ist gut, dass wir uns mit den Vorwürfen beschäftigt haben. Doch noch wichtiger ist, was jetzt passiert": Die externen Prüfer Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (re.) und Ahmad Mansour (2. v. r.) bei der Online-Pressekonferenz der DW an diesem Montag.

"Es ist gut, dass wir uns mit den Vorwürfen beschäftigt haben. Doch noch wichtiger ist, was jetzt passiert": Die externen Prüfer Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (re.) und Ahmad Mansour (2. v. r.) bei der Online-Pressekonferenz der DW an diesem Montag.

(Foto: dpa)

Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Psychologe Ahmad Mansour über ihre Ermittlungen bei der Deutschen Welle.

Interview von Moritz Baumstieger

Ende November legte die Süddeutsche Zeitung in einer Recherche offen, dass sich mehrere Mitarbeiter der Deutschen Welle (DW) antisemitisch geäußert haben. Der Sender reagierte schnell und beauftragte mit der ehemaligen Bundesjustizministerin und Antisemitismus-Beauftragten von NRW Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie dem Berliner Psychologen Ahmad Mansour zwei externe Prüfer. Am Montag legten sie ihren Bericht vor - und DW zog erste Konsequenzen: Intendant Peter Limbourg verkündete, dass in fünf Fällen Verfahren zur Trennung von Mitarbeitern eingeleitet wurden, elf weitere Fälle würden geprüft, der Leiter der Arabischen Redaktion habe seinen Posten zur Verfügung gestellt. Ist das Problem damit gelöst?

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