Axel Springer:"Bild" baut Hunderte Stellen ab und schließt zehn Regionalbüros

Axel Springer: Angetreten, um zu sparen: "Bild"-Chefredakteurin Marion Horn.

Angetreten, um zu sparen: "Bild"-Chefredakteurin Marion Horn.

(Foto: Markus Scholz/dpa)

Deutschlands größte Boulevardzeitung steht vor einem massiven Umbau. Wie die Chefs das in internen Runden kommunizieren.

Von Anna Ernst

Manche ziehen ein Pflaster mit einem Ruck ab, um den Schmerz möglichst kurz zu halten. Andere knibbeln vorsichtig an den Enden. Bei Axel Springer wirkt es, als habe man sich in der Unternehmenskommunikation dafür entschieden, den Klebestreifen in Zeitlupe tief durch die frische Wunde zu ziehen. An diesem Montag ging eine interne E-Mail an die Belegschaft der Bild-Zeitung hinaus, die der SZ vorab vorlag. Die Mail ist enorm lang, enorm durchgebügelt von Anwälten und PR-Profis und in vielen Punkten uneindeutig, aber zwischen den Zeilen ist klar: Deutschlands größtem Boulevardmedium steht ein gewaltiger Umbau bevor.

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