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Tourismus - Halle (Saale):Entdeckerkarten machen "Himmelswege" erlebbar

Archäologie
Besucher des Sonnenobservatoriums Goseck versammeln sich. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild (Foto: dpa)

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Halle (dpa/sa) - Für Besucher der Archäologie-Route "Himmelswege" gibt es jetzt vier Entdeckerkarten. "Neben der Beschreibung der Schauplätze haben die Karten Zusatzinformationen zu etlichen Details der archäologischen Schätze", sagte Landesarchäologe Harald Meller am Donnerstag. Die Karten enthalten Informationen zur Arche Nebra, dem Sonnenobservatorium Goseck, der Dolmengöttin von Langeneichstädt, dem Ringheiligtum Pömmelte und dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle.

Beispielsweise wurde das Erlebniszentrum "Arche Nebra" nahe des Fundortes der Himmelsscheibe 2007 eröffnet. Das rund 7000 Jahre alte Sonnenobservatorium von Goseck (Landkreis Weißenfels) ist die weltweit älteste Anlage ihrer Art. Sie wurde am Originalstandort als Rekonstruktion komplett wieder aufgebaut. Zudem liegt an der Tourismusroute ein rund 5500 Jahre altes Großsteingrab bei Langeneichstädt (Landkreis Merseburg-Querfurt). Die rund 130 Kilometer lange Tourismusroute wurde 2008 eröffnet.

Die Entdeckerkarten können von der Seite des Landesmuseums heruntergeladen werden oder kostenlos als A2 Papier-Faltkarten bestellt werden. Die Karten eignen sich für eine eigene kleine Präsentation und sind besonders für Schulen, Vereine und öffentliche Einrichtungen interessant.

Die über 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra hatten Raubgräber 1999 entdeckt, 2002 konnte sie sichergestellt werden.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-489098/2

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