Ethik:Die Grenze zwischen Mensch und Tier

Portrait of grey cat resting on bed with toddler girl and father model released Symbolfoto property

Klare Hierarchie bei Haustieren: Je pelziger, desto besser.

(Foto: imago)

Hunde und Katzen werden verwöhnt, Kühe und Schweine leiden: Die Deutschen haben ein schräges Verhältnis zu Tieren. Zeit für ein paar unbequeme Wahrheiten.

Essay von Matthias Drobinski

Vor 100 Jahren erschien Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund". 1918 verfasst und 1919 veröffentlicht, beschreibt Mann ein "Idyll" in wirrer Zeit, erzählt von der "zähen Treue" des Hühnerhund-Mischlings Bauschan und der "Knechtsfreundschaft", der sich der Schriftsteller nicht entziehen kann, von Spaziergängen und wilden Jagden im Englischen Garten. Im Dezember 1919 infizierte Bauschan sich mit Staupe. Am 16. Januar 1920 schrieb Thomas Mann ins Tagebuch: "Schmerzlose Tötung wird empfohlen und von uns denn auch angeordnet."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Brinkmann, Ciesek, Addo
SZ-Magazin
27 knifflige Alltags-Fragen an Deutschlands führende Corona-Expertinnen
Reden wir über Geld
"Die Bio-Elite verschärft die Ungleichheit"
mann,pool,muskulös,selbstverliebt,selfie,männer,männlich,schwimmbad,schwimmbecken,swimming pool,swimmingpool,muskeln,fot
Psychologie
"Menschen mit narzisstischer Struktur sind sehr gut darin, Teams zu spalten"
Kaffee Koffein
Kaffee
"Sie dürfen nicht vergessen, Koffein gilt als Nervengift"
Shot of an attractive young woman doing yoga alone on the beach at sunset; Richtig atmen
Gesundheit
"Wir sind eine Spezies, die verlernt hat, richtig zu atmen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB