Fehlgeburt:"Gefühlt hat man immer dieses verlorene Kind im Herzen"

Lesezeit: 8 min

Fehlgeburt: Auch wenn das Ultraschallbild noch einen Embryo zeigt, stellen sich viele werdende Eltern schon längst ihr späteres Leben mit dem Kind vor.

Auch wenn das Ultraschallbild noch einen Embryo zeigt, stellen sich viele werdende Eltern schon längst ihr späteres Leben mit dem Kind vor.

(Foto: IMAGO/Addictive Stock)

Fehlgeburten sind noch immer ein Tabuthema, dabei erlebt sie fast jede dritte Frau. Über das Leben danach - und das, was gegen die Trauer hilft.

Von Claudia Fromme

Es ist wieder dieser eine Tag im Jahr, dieser besondere Tag. Natascha Sagorski hat Kerzen in ihrem Garten in Unterföhring bei München aufgestellt, und abends, wenn es dunkel ist, wird sie die Lichter anzünden, und dann schaut sie mit ihrem Mann in den Himmel. Sie werden an ihr Baby denken, das an diesem Tag vor zwei Jahren eigentlich auf die Welt kommen sollte, das war der errechnete Geburtstermin. "Es ist ein Signal nach oben, dass wir unser kleines Wesen nicht vergessen werden", sagt die 37-Jährige.

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