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Pandemie-Film:Der Tod und das Mädchen

Der Totentanz am Ende ist eines der bekanntesten Bilder des Films.

(Foto: All mauritius images/mauritius images / Allstar Pictu)

Ingmar Bergman fing mit seinem Film über die Pest 1957 das Gefühl einer ganzen Generation ein. "Das siebente Siegel" bleibt aktuell - mit der Botschaft: Das Leben geht weiter.

Von Günter Peglau

Ingmar Bergman ist ein Kind der Pandemie. Als er 1918 in Uppsala zur Welt kommt, wütet auch in Schweden die Spanische Grippe. Mit ihr bricht in den Köpfen der Menschen die Angst vor der Pest aus. Die Panik vor der tödlichen Seuche reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, ausgelöst vom Urgespenst aller Pandemien: "Der Schwarze Tod" steht für massenhaftes wie unvermeidliches Sterben in kürzester Zeit. Die katastrophalen Folgen dieser Pandemie, die ganz Europa überrollte, bleiben bis heute in der kollektiven Erinnerung. Ikonisch wachgehalten durch Tafelbilder und Holzschnitte, die an Drastik nichts zu wünschen übrig lassen.

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