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Gesellschaft:Die lieben Nachbarn

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Ganz nah beisammen und doch fein säuberlich getrennt: So haben es viele Nachbarn bisher gehalten. Das hat sich in den vergangenen Wochen geändert.

(Foto: Hans Blossey/imago)

Nie lernte man die Menschen nebenan so gründlich kennen wie während der Pandemie. Während die einen beim Einkauf helfen, verpetzen die anderen ihre Nachbarn bei der Polizei. Über ein ambivalentes Verhältnis.

Von Titus Arnu

Es wird viel geklatscht im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort. Die Anwohner mehrerer Häuser an der Venloer Straße stellen sich jeden Abend um 19 Uhr auf den Balkon und fangen an zu applaudieren. Das Ritual begann Mitte März, als Zeichen für den Zusammenhalt in Corona-Zeiten, Vorbild waren ähnliche Solidaritätsbekundungen in Italien und Spanien. Nach wie vor wird Abend für Abend zusammen geklatscht und dann getratscht. "Eigentlich gar nicht mehr richtig wegen Corona. Wir klatschen, damit wir uns sehen und uns Hallo sagen und einen schönen Abend wünschen können", sagte Katrin Hegemann, eine der Anwohnerinnen, der Rheinischen Post. Die Pandemie hat vormals fremde Menschen zu guten Bekannten werden lassen - selbst in der angeblich so anonymen Großstadt.

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