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Rassismus in den USA:Das Karen-Problem

Karen

Karen?!

(Foto: Imago, Bearbeitung: SZ)

In den USA ist Karen schon lange das Synonym für weiße, selbstgerecht-arrogante Frauen. Nun verbinden sich Pandemie und Black-Lives-Matter-Proteste zu einem epischen Wirbelsturm und im Zentrum befindet sich auch: Karen.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Die Sache mit Karen begann als popkultureller Spaß, aber es ist nicht mehr lustig, was da passiert, das zeigt zum Beispiel ein Vorfall im Wilson Park im kalifornischen Torrance. Eine junge Frau filmt sich dabei, wie sie Trimm-dich-Übungen auf einer Treppe absolviert, sie wird von einer Spaziergängerin erst angerempelt und dann angepöbelt. Sie solle doch "zurückgehen, in was auch immer für ein verdammtes asiatisches Land du gehörst. Wir wollen dich nicht hier." Es folgen schlimme Beleidigungen, dazu die Drohung: "Meine Familie wird dich so richtig aufmischen."

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