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James Blunt: Skandal um ein Foto:Der Kuschelsänger und sein Facebook-Fauxpas

Fragwürdiger Humor: Der britische Sänger James Blunt hat auf seiner Facebook-Seite ein eigentlich harmloses Foto veröffentlicht. Für einen kleinen Skandal sorgt jedoch der Kommentar, den der Musiker unter dem Bild hinterlassen hat.

James Blunt galt bisher als Mann der leisen, einfühlsamen Töne. In seinem größten Hit You're Beautiful besingt der 37-Jährige beispielsweise die Vorzüge einer von ihm angehimmelten, aber unerreichbaren jungen Dame. Nun steht der britische Sänger jedoch im Zentrum einer unschönen virtuellen Schlammschlacht - wegen eines ziemlich unsensiblen Eintrags, den der Schnulzenbarde auf seiner Facebook-Seite hinterlassen hat.

James Blunt, Facebook

Der britische Sänger James Blunt hat auf seinem Facebook-Profil ein Selbstporträt veröffentlicht, das ihn vor einem Haus im Rohbau zeigt. Untertitelt hat der britische Musiker das eigentlich harmlose Foto mit dem Kommentar: "Err ... das ist mein Hotel in Polen."

(Foto: http://www.facebook.com/jamesblunt?sk=wall)

Bereits am vergangenen Wochenende postete der Musiker auf seiner Pinnwand ein Foto, das ihn vor einem Haus im Rohbau zeigt. Darunter hinterließ Blunt den Vermerk: "Err... das ist mein Hotel in Polen."

Böses Blut im Netz

Den vermeintlichen Humor des Briten finden manche Polen jedoch gar nicht lustig: Sie fühlen sich in ihrer nationalen Ehre verletzt. Mehr als 6000 Kommentare haben sich unter dem Eintrag angesammelt, viele Kommentatoren haben polnische Namen - und einige sind dem Sänger alles andere als wohlgesonnen. Ein User nennt Blunt einen "Nazi-Depp", ein anderer pöbelt in vulgärer Weise gegen die Mutter des Ex-Soldaten.

Dass Blunt das Foto des Anstoßes nicht längst entfernt hat, verwundert - denn die Facebook-Diskussion ist längst aus dem Ruder gelaufen: So werden die Kritiker ihrerseits auf das Übelste rassistisch beschimpft.

Via Twitter hat der Sänger mittlerweile Stellung zu dem Netz-Skandal genommen: "Das von mir gemachte Bild zeigt wirklich einen Teil meines Hotels. Es ist in Krakau aufgenommen, was - nebenbei bemerkt - eine schöne Stadt ist ...", zwitscherte Blunt versöhnlich.

Ob die Angelegenheit allein mit schönen Worten aus der Netzwelt zu schaffen ist, scheint fraglich.

© sueddeutsche.de/jobr/kaeb

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