Haute Couture in Paris:Der Mond ist aufgegangen

Armanis Models tappen im Dunkeln, Galliano zeigt protzigen Prunk und Lagerfeld schickt ein Brautpaar aus dem Weltall auf den Laufsteg bei den Haute-Couture-Schauen in Paris.

. Von Sarina Pfauth

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Die Models von Armani tappen im Dunkeln, Galliano zeigt protzigen Prunk und Karl Lagerfeld schickt ein Brautpaar aus dem Weltall auf den Laufsteg.

Ach, Herzchen, mag sich der große Karl Lagerfeld gedacht haben beim Entwurf seiner Frühjahr/Sommer-Kollektion für Chanel. Seine Models führen puppenhafte Frisuren in Herzform vor. Es gibt Schleifen, und die Kleider sind in zarten Farben gehalten. Die Folge: weiche Silhouetten.

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Kein einziges kleines Schwarzes zeigte Lagerfeld in seiner Show, keine goldene Kette - das war eine Überraschung. Statt dem klassischen Chanel-Outfit waren weiche, sanfte Rundungen an Schultern und Hüften zu sehen.

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Lagerfeld nannte seine Kollektion neon-barock - eine Anspielung auf die teils knalligen Farb-Akzente. Die meisten seiner Entwürfe waren aber sehr zurückhaltend coloriert: frostige Pastelltöne, Champagner und Creme, ein Hauch von Schwarz.

Ganz so brav wie auf den ersten Blick war die Kollektion aber dann doch nicht: Er mixte die runden Kokon-Kreationen mit metallischem Glitzer.

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Diese beiden scheinen direkt aus den Weiten des Alls nach Paris gereist zu sein: Den Bräutigam lässt Lagerfeld im silbernen Androiden-Anzug auflaufen, die Braut mit dazu passenden Schuhen und Handschuhen. Nur das Kleid wäre im Weltraum wohl reichlich unpraktisch. Es muss aber ja auch nur einen Tag halten.

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Gar nicht weit weg vom Weltraum-Look: Bei Armani Privé stand die ganze Show im Zeichen der Nachthimmels. "Es geht um den Mond", kündigte der Designer seine Haute-Couture-Kollektion an. Das Motto war nicht zu übersehen, ...

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... stilisierte Monde zierten nicht nur die Bühne, sondern auch viele der Kreationen. Giorgio Armani zeigte geheimnisvoll schimmernde Organza-Stoffe, funkelndes Gold und Stickereien, die an Krater erinnerten.

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Wie immer beeindruckte der Italiener durch präzise Schnitte, wertvolle Stoffe - und Mode, die weit weg vom Alltag ist.

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Der Meister selbst als Lichtgestalt: Giorgio Armani präsentierte sich nach der Mondreise dem Publikum.

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Sein Kollege John Galliano protzte bei den diesjährigen Schauen mal wieder: Prunkvolle, gar überladene Kleider füllten den Laufsteg. Der Designer wollte sich mit seiner Frühjahr/Sommer-Kollektion auf die Suche nach den Wurzeln Christian Diors begeben. Er orientierte sich ...

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... in Ballköniginnen. Sie trugen üppigen Schmuck, lange Handschuhe, schulterfreie Roben mit ausladenden Röcken.

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Sissi-Anhänger hatten ihre Freude an diesem Teil der Show. Nach dem sportiven Start wurde Haute Couture hier am Ende zum großen Theater. Passend dazu konnte Galliano sich daran erfreuen, dass mit Pop-Diva Kylie Minogue im Publikum auch mal eine wirkliche Prominente bei einer dieser Schauen zuguckte.

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(sueddeutsche.de/dpa/pfau/bre/jja)

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