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Gesellschaft - Dresden:Mehr als 300 Menschen in und aus Sachsen vermisst

Deutschland
Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Dresden (dpa/sn) - Hunderte Menschen in und aus Sachsen sind spurlos verschwunden. Mit Stand 28. August wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes in Dresden insgesamt 315 Personen vermisst, darunter 70 Kinder und 92 Jugendliche. Von manchen fehle bereits mehrere Jahre oder Jahrzehnte jede Spur, einige sind erst seit ein paar Stunden weg. "Es gibt viele Gründe, warum ein Kind oder ein Jugendlicher sein gewohntes Lebensumfeld verlässt", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Dazu zählten Probleme in oder mit dem sozialen Umfeld oder "Dauerausreißer", die immer wieder verschwinden. Einer der spektakulärsten Fälle auf sächsischem Gebiet ist Felix. Der fünf Monate alte Junge war im Dezember 1984 aus seinem vor einem Dresdner Kaufhaus abgestellten Kinderwagen verschwunden. Trotz aller Bemühungen seit DDR-Zeiten wurde er bisher nicht gefunden - 2015 wurde die Strafakte "Felix" geschlossen.

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