Europa und ChinaSchaut auf dieses Land

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Technikaffin selbst auf dem Laufsteg: Modenschau in Peking.
Technikaffin selbst auf dem Laufsteg: Modenschau in Peking. Li Jiangbo/Action press

Junge Deutsche fühlen sich weltgewandt. Und nehmen gar nicht wahr, dass sie gerade von ehrgeizigen Altersgenossen in Asien abgehängt werden. Eine kritische Betrachtung unserer China-Korrespondentin.

Von Lea Deuber

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Vor ein paar Monaten habe ich einer chinesischen Reisegruppe beim Einchecken geholfen. Sie stand in der Abflughalle von Berlin-Tegel und suchte den Flughafen. Der kleine Raum mit den niedrigen Decken konnte ja unmöglich die Abflughalle des deutschen Hauptstadt-Flughafens sein. Oder etwa doch? Nur neun Stunden dauert der Flug von Peking nach Deutschland. Der Flieger aber könnte von einem anderen Planeten kommen. Wer heute von China nach Deutschland reist, fühlt sich, als wäre hierzulande die Welt stehen geblieben. Mit dem Aufsetzen des Flugzeugs wechselt das Handy zwischen 3G und E hin und her. In meiner Heimatstadt Rendsburg in Schleswig-Holstein angelangt habe ich meist gar kein Netz mehr.

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Auf der Spur der Überwachungsapp
:Operation "Honigbiene"

Wer über den Landweg nach China einreist, muss wissen, was ihm blüht: Die Grenzpolizei fällt über das Smartphone her, eine App saugt dann viele private Informationen ab. Eine Recherche aus einem beispiellosen Überwachungsstaat.

SZ PlusVon Katharina Brunner, Lea Deuber, Felix Ebert, Frederik Obermaier, Nicolas Richter, Vanessa Wormer

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