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Skype-Gründer Jaan Tallinn über künstliche Intelligenz:Der unnatürliche Feind

Jaan Tallinn

Jaan Tallinn, 44, ist ein estnischer Physiker und Programmierer. Er gehört zu den Erfindern der Kommunikations-Plattform Skype und arbeitet seit zehn Jahren an mehreren Projekten über künstliche Intelligenz.

(Foto: Jarek Joepera)

Ein Gespräch mit dem Skype-Erfinder Jaan Tallinn über die Fragen, warum künstliche Intelligenz keine normale Technologie ist, warum sie eine existentielle Bedrohung sein kann und wie man ihr begegnet.

Die Debatte um die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI), mit der sich diese Serie im Feuilleton der SZ beschäftigt, teilt sich in drei Lager. Es gibt die Pragmatiker, für die künstliche Intelligenz eine gar nicht so neue Technologie ist, die unser Leben bereichert, aber auch Kehrseiten hat. Es gibt die Euphoriker, die auf die Singularität warten, also auf den Moment, ab dem sich Maschinen selbst verbessern und weiterentwickeln können, um sich dann zu einer gegenüber den Menschen höhergestellten Intelligenz zu entwickeln. Und es gibt die Apokalyptiker, die befürchten, dass hier gerade eine Technologie entwickelt wird, deren Folgen und Gefahren man gar nicht dramatisch genug einschätzen kann.

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