"Sexualität und Wahrheit" von Michel Foucault:Das Geheimnis der Hyäne

Lesezeit: 4 min

Michel Foucault 5 mars 1976 AUFNAHMEDATUM GESCHÄTZT PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY Copyright

Er konnte erklären, warum das abendländische Denken immer nur Sex im Kopf hatte: Michel Foucault (1926–1984).

(Foto: imago/Leemage)

Sex im Kopf: Dreieinhalb Jahrzehnte nach Michel Foucaults Tod erscheint der nachgelassene letzte Band seines Werkzyklus "Sexualität und Wahrheit" - "Les aveux de la chair".

Von Joseph Hanimann

Nach Vollendung des Buches "Überwachen und Strafen" 1975 vollzog Michel Foucault einen entscheidenden Perspektivenwechsel seiner Arbeit, obwohl das Thema dasselbe blieb: Was passiert mit der überbordenden Energie unserer Libido, wenn sie mit der gesellschaftlichen Realität zusammentrifft? Hatte der Forscher zuvor hauptsächlich auf die institutionellen Züchtigungsstrukturen von Gefängnis, Klinik und Sprache geachtet, richtete er fortan den Blick ins Innere des Subjekts und auf die Art, wie dort durch Moral und Ethik sich Ordnung aufbaut.

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