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Schriftsteller Amos Oz im Interview:"ich bin ein dickköpfiger Optimist"

Amos Oz

„Blutende Wunden lassen sich nicht von heute auf morgen heilen“: Amos Oz in seinem Haus in Tel Aviv.

(Foto: AP)

Ein Gespräch mit Amos Oz aus dem Mai 2018: über den Nahostkonflikt, die Aussichten für eine Zweistaatenlösung und warum seine Arbeitstage um 8 Uhr endenten- morgens.

Interview von Thorsten Schmitz

Amos Oz empfängt in seiner schlichten Hochhauswohnung in Tel Aviv am Ende eines Arbeitstages - morgens um acht Uhr. Wir treffen uns, Tage vor dem jüngsten militärischen Schlagabtausch zwischen Israel und Iran, für ein Gespräch zum siebzigsten Jahrestag der Gründung Israels. Amos Oz steht jeden Tag um vier Uhr auf und geht kurz spazieren, dann beginnt er zu schreiben. Von seinem Schreibzimmer aus hat er einen weiten Blick aufs Mittelmeer und über Dächer hinweg. Es ist gefüllt mit Büchern, auch den eigenen, die in 37 Sprachen übersetzt wurden.

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