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Ringo Starr wird 80:Vom traurigen Drummer zum glücklichen Menschen

Er entsagte irgendwann dem Alkohol und auch dem "bolivianischen Marschierpulver", baute sich seine eigene Band und geht heute nach Lust und Laune auf Tour: Ringo Starr 2016 in New York.

(Foto: AP)

Ringo Starr wird 80 Jahre alt. Warum er bestimmt nicht der beste Schlagzeuger der Welt, aber ganz bestimmt der beste Beatle ist.

Von Willi Winkler

John Lennon wird der bösartige Satz zugeschrieben, dass Ringo Starr gar kein guter Trommler sei, "nicht einmal der beste bei den Beatles". Das Zitat ist zwar erst nach Lennons Tod aufgekommen, ließ sich aber ohne Weiteres mit der Aufnahme von "Ballad Of John And Yoko" begründen, die Lennon, weil es schnell gehen musste, mit Paul McCartney am Schlagzeug produzierte. Der drosch wie verlangt den Rhythmus runter, während Lennon, selbstbewusst wie eh und je, vor ihm drüber jammerte, wie schwer das Leben als Rockstar sei und dass sie ihn wahrscheinlich bald kreuzigen würden wegen seiner neuen japanischen Frau. Die Beatles waren in diesem Frühjahr 1969 schon so gut wie auseinander, doch bei der Aufnahme redete er Paul ganz vertraut als "Ringo" an.

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