Oper:Ich brauch' Zeit für mich

Lesezeit: 3 min

Regisseurin Mariame Clément scheitert in Wien mit ihrer Inszenierung von Henry Purcells Revue-Oper "The Fairy Queen". Die musikalische Umsetzung kann nicht viel retten.

Von Helmut Mauró

Zu Beginn schwächelt das Stück noch etwas, dann lässt es stark nach. Am Ende herrscht Ratlosigkeit im Theater an der Wien über dieses zauberhafte Barock-Stück "The Fairy Queen" des Musikgenies Henry Purcell. Das anonyme Libretto zu dieser "Feenkönigin" basiert auf Shakespeares "Sommernachtstraum". Die relativ offene Form der "Masque", einer revuehaften Oper, die Henry Purcell für seine musiktheatralische Umsetzung wählte, kann Regie und Darsteller zu großer Leichtigkeit und vielfältiger Darstellungskunst anregen. Vieles ist in diesem lockeren Rahmen möglich und erwünscht, Balletteinlagen sind naheliegend, aber auch melodramatische Einschübe, Soloarien, raffinierte chorische Gegenwelten, instrumentale Großkonstruktion.

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