Corona und Pop:Trotz auf der Bühne

Sängerin Nena bei einem Konzert

Eher kindliches Verständnis der Wirklichkeit: Nena bei einem Konzert in vorpandemischen Zeiten.

(Foto: Swen Pförtner/dpa)

Nena wettert gegen Abstandsregeln, Helge Schneider bricht ein Konzert ab: Auf Deutschlands Bühnen liegen die Nerven blank.

Von Joachim Hentschel

Weil wir früher oder später sowieso auf Woodstock zu sprechen kommen werden, auf das große Urszenen-Rockfestival von 1969, wenn wir hier jetzt wieder über Konzerte, Proteste, Gegenkultur und all das reden - bringen wir es doch am besten gleich hinter uns: Es gab bei Woodstock diese signifikante, fast metaphysische Szene am Nachmittag des dritten von drei Tagen. Joe Cocker hatte für die geschätzten 400 000 Leute gerade "With A Little Help From My Friends" geheult, als ein Gewitter aufzog. Das Programm wurde gestoppt, für mehr als drei Stunden. Die Organisatoren scheuchten das Publikum zurück, gaben konfuse Warnungen durch. Sie hatten Angst, der Wind könne Lautsprecher und Teile der Gerüste in die Menge hineinstürzen. Es war ja alles doch recht improvisiert.

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