Filme mit wenig Geld und grundsätzlich ohne Filmförderung, ohne Drehbuch, ohne ausgebildete Schauspieler oder gar Stars - und trotzdem randvoll mit Wirklichkeit, mit betörenden Frauen, todesmutigen Jungen und immer wieder ganz unvergesslichen, magischen Momenten: das war die Philosophie, die Filmkunst und die ebenso prekäre wie schlaue, mutige wie freiheitsliebende Lebenspraxis des Klaus Lemke.
Nachruf auf Filmregisseur Klaus LemkeJäger des flüchtigen Zaubers
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Klaus Lemke, der entschlossenste Träumer des deutschen Films, ist tot. Der Schwabinger Kämpfer für ein Kino ohne Drehbuch und Förderung schuf Meisterwerke wie "Rocker" und "Sylvie".
Von Tobias Kniebe
