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Nachhaltige Stadt:Mit Mosaiksteinen zum Ziel

Beim Neubauquartier „Landwehrviertel“, das der Bauherr Deltabau entwickelt und die ASP Architekten entworfen haben, waren die ökologischen Anforderungen von Anfang an hoch.

(Foto: ASP Architekten Hamburg und Hannover)

Wie wird man die "nachhaltigste Großstadt Deutschlands 2020"? Ein Besuch in Osnabrück zeigt, wie unterschiedlich die Maßnahmen auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Metropole sein müssen.

Von Alexander Menden

In einigen Wohnungen nahe der Osnabrücker Landwehrstraße brennt schon Licht. Vereinzelt schimmert noch ein Weihnachtsbaum durch die Terrassentür. Der heimelige Anblick steht im Kontrast zum Rest eines Areals, das größtenteils aus einer Großbaustelle besteht. Diese Baustelle im Südosten der niedersächsischen Stadt heißt seit Neuestem "Landwehrviertel" und liegt auf einem Grundstück mit recht wechselvoller Geschichte. Vor dem Zweiten Weltkrieg war hier ein Ausbildungslager der Wehrmacht, dann ein Kriegsgefangenenlager. Nach dem Krieg bezog die britische Armee hier die "Quebec Barracks", einen von acht britischen Standorten in der Stadt. Als die letzten Besatzungstruppen 2009 abgezogen waren, wurde ein Konversionsplan erstellt; seit 2017 entsteht auf dem 37 Hektar großen Kasernengelände ein neues Wohngebiet mit 1200 Wohnungen.

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