Lukas Bärfuss: "Vaters Kiste":Was wollen wir hinterlassen?

Lukas Bärfuss: "Vaters Kiste": Von Bildungsferne bis Büchnerpreis: Lukas Bärfuss spricht in seinem Essay von sich selbst. Das tut er nicht oft.

Von Bildungsferne bis Büchnerpreis: Lukas Bärfuss spricht in seinem Essay von sich selbst. Das tut er nicht oft.

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Ein verpfuschtes Lebens voller Armut, Schulden und Kriminalität - zum ersten Mal schreibt der Schweizer Autor Lukas Bärfuss über seinen Vater. Sein Essay ist zugleich ein Leitfaden für das Denken in wirren Zeiten.

Von Kristina Maidt-Zinke

Das klingt fast gemütlich: "Vaters Kiste". Beinahe so, als wollte Lukas Bärfuss, notorischer Diskurs-Provokateur aus der Schweiz, sich nun einreihen unter die vielen Schriftsteller seiner Generation, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten literarisch im Nachlass ihrer Vorfahren gestöbert haben, um Ahnenforschung zu betreiben, Kindheitserinnerungen ans Licht zu holen, familiäre Verstrickungen aufzudecken oder über die Weitergabe von Dingen zu meditieren.

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