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Keanu Reeves im Gespräch:"Mein Körper erholt sich nicht mehr so schnell wie noch mit 24"

"Wir sind die Sache wie ein Ballett angegangen, ein Action-Ballett": Keanu Reeves in seinem neuen Film "John Wick: Chapter 3 - Parabellum".

(Foto: AP)

Mit "The Matrix" vor 20 Jahren setzte Keanu Reeves Maßstäbe - mit 54 dreht der Schauspieler noch immer Actionfilme. Ein Gespräch darüber, warum Actionszenen wie gutes Ballett sein müssen und wie die Digitalisierung seinen Beruf verändert hat.

Interview von David Steinitz

Während die meisten Hollywoodstars mittlerweile auf grünen Tee und Yoga setzen, schiebt Keanu Reeves, 54, zwischen seinen Interviewterminen noch gern ein Zigarettenpäuschen ein. Er ist nach Berlin gekommen um seinen Actionfilm "John Wick: Kapitel 3" vorzustellen, der am 23. Mai im Kino startet. Darin verdrischt er in kunstvollen Choreografien zwei Stunden lang Verbrecher. Mit harter Action wurde Reeves Anfang der Neunziger berühmt, als er "Gefährliche Brandung" und "Speed" drehte, später folgten Superhits wie "Matrix". Zwischendrin hat er aber immer auch gern mit großen Autorenfilmern wie Francis Ford Coppola und Bernardo Bertolucci gearbeitet. In einem plüschigen Zimmer des Hotel de Rome schickt er den Kellner nach draußen und schenkt dem Gast selbst ein: "Das Wasser lieber sprudelnd oder still?"

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