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Hollywood-Newcomerinnen:Die neuen Gesichter der Traumfabrik

Jetzt geht es der amtierenden Schaupielerinnen-Elite an den Kragen: Der Nachwuchs ist da. Wer sind die Schönen? Die Bilder.

Ruth Schneeberger

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Allen voran: Amanda Seyfried. Die groß- und blauäugige 24-jährige Blondine ziert derzeit alle Gazetten und gilt als die Newcomerin der Stunde. Sieht man sich ihre Karriere allerdings genauer an, ist sie so neu in der Branche nicht:

Die Tochter einer Ergotherapeutin und eines Apothekers aus Pennsylvania startete im zarten Alter von elf Jahren eine Kinder-Modelkarriere, spielte in diversen Soap-Operas mit, ergatterte mit 18 eine Hauptrolle in der Teenie-Komödie Girls Club - Vorsicht bissig! (Mean Girls) und stand nach verschiedenen Fernsehserien schließlich in der starbesetzten Musicalverfilmung Mamma Mia vor der Kamera. Im Kinofilm Jennifer's Body erzielte sie neben Hauptdarstellerin Megan Fox noch nicht so viel Aufmerksamkeit - doch nun hat sich ihr Durchhaltevermögen endlich ausgezahlt:

Von diesem Donnerstag an ist ihr neuester Film in den deutschen Kinos zu sehen, der ihr Durchbruch sein könnte: In Chloe spielt sie ein Callgirl, das sich mit der eifersüchtigen Ehefrau einlässt - die Nacktszenen mit Julianne Moore gelten schon vorab als legendär. Und über ihre schauspielerischen Fähigkeiten, da sind sich alle einig, könne man sowieso nur staunen.

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Ganz anderer Typ, aber ebenso erfolgreich: Carey Mulligan, ebenfalls 24, kann sogar schon eine Oscar-Nominierung vorweisen. Für ihre Rolle des verliebten Schulmädchens in dem Film An Education wurde sie mit Lob überhäuft. Den Oscar bekam dann doch jemand anders - aber die Folgeaufträge sind der Grübchenträgerin gewiss: Frisch erblondet und mit trendgerechtem Pixie engagierte Regisseur Oliver Stone sie für seinen Film Wall Street 2 (Wall Street: Money Never Sleeps), wo sie die Tochter von Michael Douglas spielt. Während der Dreharbeiten angelte sich die Tochter einer College-Dozentin und eines Hotelmanagers aus London gleich noch einen ebenfalls heißgehandelten männlichen Newcomer, Shia LaBeouf. So macht man das eben.

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Könnte ihre Schwester sein, gilt aber als eine ihrer stärksten Konkurrentinnen: Die 20-jährige Mia Wasikowska, Tochter eines Fotografen und einer Künstlerin mit polnischen Wurzeln, hat zwar nie eine Schauspielschule besucht und wollte ursprünglich Tänzerin werden, hat aber in ihrer Heimat Australien schon so viele Filme gedreht, dass Tim Burton sie für seine Neuverfilmung von Alice im Wunderland gleich Johnny Depp als Hauptdarstellerin zur Seite stellte. Damit rückte die zierliche Blondine in die erste Liga der vielversprechenden Hollywood-Neulinge auf.

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Schluss mit blond: Weniger auf ihr Äußeres als auf ihre Schauspielkünste setzt ein weiterer Stern am Hollywood-Himmel: Anna Kendrick. In ihrer Rolle als ehrgeiziger Karriere-Frischling spielte sie in der Tragikkomödie Up in the Air sogar George Clooney fast an die Wand - mit Biss und einer erfrischenden Portion Humor. Diese Eigenschaften brachten ihr schon zahlreiche Auszeichnungen ein - zuletzt eine Oscar-Nominierung.

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Eine alte Bekannte: Nicht nur an der Seite von Anna Kendrick hat Kristen Stewart in Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (The Twilight Saga: New Moon) schon gespielt. Die schöne Vampirin kennt man als Jungstar aus Panic Room, wo sie die kranke Tochter von Jodie Foster mimte, aus den Filmen Cold Creek Manor, The Messengers, Inside Hollywood (What Just Happened) und unzähligen weiteren Kinofilmen. Sie gilt als On-off-Freundin des begehrtesten Darstellers, seit es Vampire gibt, Robert Pattinson (links im Bild). Und scheint sich auch sonst ziemlich gut auszukennen, was die Hollywoodschen Spielregeln angeht: Die Rolle der Bea in der Vampirsaga Twilight brachte ihr 2009 einen Platz in den Top Ten der erfolgreichsten Frauen Hollywoods ein. Fester verankert kann man im zarten Alter von 20 wohl schwerlich sein.

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Auch diese junge Dame hat sich früh geübt: Emma Watson ist mit ihren 20 Lenzen ein alter Hase im Filmgeschäft - mittlerweile hat sie den sechsten Harry-Potter-Film im Kasten. Großgeworden in der Rolle der Hermine an der Seite eines Zauberlehrlings, umgibt sie die gleiche magische Aura wie ihre vampireske Kollegin - und sie gilt gleichzeitig als eine den Kinderschuhen entwachsene schwer trendige Jungschauspielerin. Die Tochter zweier Anwälte, in Paris geboren und in Oxford aufgewachsen, dürfte finanziell schon ausgesorgt, muss sich aber deshalb noch lange nicht ausgetobt haben.

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Als wild und zart zugleich gilt diese Neuentdeckung von Altmeister Woody Allen: Hat der alte Schelm doch tatsächlich Wuchtbrumme Scarlett Johansson gegen eine neue Muse ausgetauscht mit Namen Evan Rachel Wood. Wenn das nicht der Ritterschlag für eine 22-jährige Hollywood-Schönheit ist. Man kennt sie nicht nur als naives Landei aus Woody Allens Whatever Works, sondern auch als Mickey Rourkes Filmtochter in The Wrestler. Und zu guter Letzt scheint der tätowierten Grazie, die sich seit Jahren an der Seite von Skandalrocker Marilyn Manson als Nachfolgerin von Dita Von Teese blicken lässt, nun noch ein ganz persönlicher Erfolg zu gelingen: Berichten zufolge soll sie demnächst Kirsten Dunst in Spider-Man 4 ersetzen. Dunst hatte Evan Rachel Wood vor 15 Jahren die Rolle als Vampirmädchen in Interview mit einem Vampir vor der Nase weggeschnappt. Damals war sie sieben Jahre alt.

Wir lernen: Die neue Riege der Hollywood-Damen mag frisch und jung wirken. Die wirklich Erfolgreichen unter ihnen aber kennen sich in ihrem Business schon aus wie die Alten.

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