Mega-Bestseller:Sumpf ist Trumpf

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Mega-Bestseller: Marschland, auf den ersten Blick nicht unbedingt das spannendste Romansetting.

Marschland, auf den ersten Blick nicht unbedingt das spannendste Romansetting.

(Foto: Lee Torrens/PantherMedia / Lee Torrens)

Der riesige Erfolg des Romans "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens kam völlig überraschend und hält verblüffend lange an. Woran liegt's?

Von Cornelius Pollmer

Wie seit dieser Woche aktenkundig ist, spielt das in Deutschland meistverkaufte Buch des vergangenen Jahres an einem Ort, der sonst egal ist, in einer Zeit, die kaum noch jemanden interessiert, und es wurde geschrieben von einer Ruheständlerin, die bis zu seinem Erscheinen zwei Sommer zuvor (!) keine Schriftstellerin gewesen war. Aber, aber, fragt da Kommissar Hugendubel, dann muss doch wenigstens der Titel ein prächtiger Lockvogel gewesen sein, mit bunten Federn und monströser Flügelspannweite? Nun, das Mega-, nein, Tera-Erfolgsbuch von Delia Owens heißt "Der Gesang der Flusskrebse". Die Autorin könnte unter dieser Zeile auch ein schlecht gebuchtes Seminar beim Naturschutzbund anbieten. Und wer je Flusskrebse gesehen hat, will nicht zwingend wissen, wie sie klingen, wenn sie singen.

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