Nevrland

In diesem Film von Gregor Schmidinger werden viele Schweine in zwei Hälften gesägt und das mit Bildern von Pornos gegengeschnitten, um den Zuschauer nachempfinden zu lassen, wie sich eine Angststörung anfühlt. Der Hauptcharakter (der aussieht wie ein Model) hat nämlich eine, weil er in einer Schlachterei arbeitet. Deswegen geht er in Therapie. Die hilft nicht, aber dafür lernt er einen jungen Künstler kennen (der auch aussieht wie ein Model). Sie gehen in Technoclubs, nehmen Drogen und sehen ästhetisch aus. Beide haben Angst. Beide reden nicht viel. Aber schönen Menschen beim Leiden zusehen macht deutlich mehr Spaß als hässlichen Menschen beim Leiden zusehen, insofern: Alles super. Von Juliane Liebert

Bild: Salzgeber & Co. Medien GmbH 17. Oktober 2019, 04:472019-10-17 04:47:14 © SZ vom 17.10.2019/nvo