Antisemitismus-Skandal:Wie die Documenta noch zu retten ist

Lesezeit: 5 min

Antisemitismus-Skandal: Die Documenta ist wie vieles künstlerische Schaffen eine öffentliche Angelegenheit. Das hat auch Konsequenzen.

Die Documenta ist wie vieles künstlerische Schaffen eine öffentliche Angelegenheit. Das hat auch Konsequenzen.

(Foto: Thomas Lohnes/Getty Images)

Wenn die Entscheidungsträger einsehen: Es geht nicht nur um das Recht zu sprechen, sondern auch um die Richtigkeit des Gesprochenen - ein paar Vorschläge für die Zukunft der Kunstschau.

Gastbeitrag von Carsten Brosda

Vor Beginn der Documenta Fifteen hat das Kuratoren-Kollektiv Ruangrupa angekündigt, es wolle "die Prozesse sichtbar machen", die den Kunstwerken vorausgehen. Das klang spannend. Die Praxis künstlerischen Schaffens, die Kontexte ästhetischer Positionen, die Begründungen inhaltlicher Setzungen - all das hätte global sichtbar und diskutierbar werden können. Es sah so aus, als wolle sich Kunst konsequent der Öffentlichkeit stellen, um zu irritieren und zu transformieren.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Salatsauce
Essen und Trinken
Die unterschätzte Kunst der Salatsauce
Sommerferien
Warum tun wir uns den Urlaub mit Kindern eigentlich an?
Psychologie
"Vergiftete Komplimente sind nicht immer leicht erkennbar"
Holding two wooden circles in the hands one face is sad the other one is smiling, porsitive and negative emotions, rating concept, choosing the mood; Flexibilität
Wissen
»Je flexibler Menschen sind, desto resilienter sind sie«
"Herr der Ringe" vs. "Game of Thrones"
Wenn man eine Milliarde in eine Serie steckt, braucht man keine Filmemacher mehr
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB