Der Herr der Affen

Gollum taucht nach vielen Jahren aus den Lavafluten auf, in die er im letzten Teil der "Herr der Ringe"-Trilogie gefallen war. Mittelerde schreibt inzwischen ein neues Zeitalter; die Ära der Menschen ist vorüber, die Tiere haben das Land in Besitz genommen. Ziellos irrt Gollum durch Mittelerde und gelangt schließlich zu einer überwucherten Felsenburg: Minas Tirith. In den Ruinen leben inzwischen Affen. Gollum sucht Anschluss, aber war er schon den Menschen und vor allem den Hobbits suspekt, so wissen die Affen erst recht nichts mit ihm anzufangen. Besonders deren Anführer, Caesarum, ist skeptisch. Was will dieses merkwürdige Wesen hier? Als Gollum immer wieder von seinem Schatz spricht (den Verlust des Ringes hat er bis heute nicht verkraftet) und den Bananenvorrat der Affen plündert (die er irrtümlich für neue Ringe hält), müssen die Tiere etwas unternehmen. Es kommt zum brutalen Duell. Caesarum gegen Gollum. Ob die Affen noch rechtzeitig Verstärkung holen können? In diesem Spin-off wäre Andy Serkis, der in den Tolkien-Verfilmungen Gollum spielt und Caesar in "Planet der Affen", in einer Doppelrolle zu sehen. Und im finalen Duell kämpfte dann Andy Serkis, computeranimiert, gegen Andy Serkis, computeranimiert.

Carolin Gasteiger

Im Bild: Andy Serkis als Gollum in "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" 2003

Bild: REUTERS/Warner Bros. 11. Dezember 2014, 10:202014-12-11 10:20:48 © SZ.de/cag/knb