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Liberalismus in Zeiten von Corona:Nimm das, FDP

Benjamin Constant

Mann der Stunde: Der Liberale Benjamin Constant (um 1800) unterschied zwischen dem Privatmenschen und dem politischen Bürger.

(Foto: Hulton Archive/Getty Images)

Identitätsstreit, Verwaltungselend, Schwerfälligkeit des Staates: Wird der politische Liberalismus seine Chance nutzen?

Von Gustav Seibt

Auf einmal scheinen Ampelkoalitionen, also sozialliberale Konstellationen, denkbar zu sein. Die Situation ist auch danach. Die monatelangen Lockdowns haben den elementaren bürgerlichen Freiheiten - Mobilität, Versammlungsfreiheit, Gewerbefreiheit - neuen Glanz verliehen. Unfreiheit wurde eine ungewohnt konkrete Erfahrung. Das alte liberale Nörgelthema Bürokratie zeigte seine vitale Wichtigkeit. Die Pandemie hat als Stunde der Exekutive neben unbestreitbaren Leistungen auch die nervenzehrende Langsamkeit und Schwerfälligkeit aller staatlichen Ebenen erbarmungslos ans Licht gebracht. Das hat Menschenleben und Wirtschaftskraft gekostet. Kürzlich hat die Kanzlerin die Reihe der "harten Monate", die jetzt noch kommen, auf "April, Mai, Juni" verlängert.

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