Bob Odenkirk im Interview:"Ich vertrat die Ansicht, dass der andere Typ ein Volltrottel war"

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"... ah, das ist die Stelle, an der wir diskutieren, ob in uns allen ein Verlangen nach Gewalt steckt?" Bob Odenkirk im Film "Nobody".

(Foto: Universal/Imago)

Der Schauspieler Bob Odenkirk spricht über Schlägereien, Männlichkeit und das Gefühl, bei einem Überfall seine Familie nicht genug beschützt zu haben.

Von Jakob Biazza

Bob Odenkirk schüttet zur Begrüßung erst mal Müsli in eine Schüssel. Dann Kaffee in eine Tasse. Bisschen Besteck dazu, trägt alles aus der Küche an einen Tisch, steht noch mal auf, geht, große Kopfhörer über den Ohren, den Laptop mit der Kamera in der Hand, zurück in die Küche - "Milch vergessen, immer dasselbe!" - und wieder an den Tisch. Währenddessen erledigt er den Smalltalk schon mal: "Woher rufen Sie an?" "Ah. Und wie ist es in München?" In Albuquerque, wo er gerade die letzte Staffel von Better Call Saul dreht, ist es fast mittags. "Ist gestern etwas später geworden, deshalb das Frühstück jetzt. Tut mir leid." Er rührt mit viel Schwung laut in der Schüssel. Im Hintergrund läuft hin und wieder eine Frau durchs Bild. Manchmal kommentiert sie das Geschehen. Heimelige Atmosphäre insgesamt. Odenkirks neuer Film "Nobody" kommt am 1. Juli ins Kino. Er hat ihn produziert und spielt die Hauptrolle: einen sehr braven Familienvater mit mittelgut gehüteter Geheimvergangenheit, der, als Einbrecher seine Familie überfallen, erst sehr besonnen reagiert - und dann doch einen opulenten Rachefeldzug startet. Üppige Schießereien. Große Explosionen. Epische Faustkämpfe. Odenkirk musste zwei Jahre lang Kampftraining absolvieren, um die Szenen selbst spielen zu können.

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