Filmpreis:"Oppenheimer" räumt bei British Academy Film Awards ab

Filmpreis: Der irische Schauspieler Cillian Murphy wurde als bester Hauptdarsteller für seine "Oppenheimer"-Rolle geehrt.

Der irische Schauspieler Cillian Murphy wurde als bester Hauptdarsteller für seine "Oppenheimer"-Rolle geehrt.

(Foto: Vianney Le Caer/Invision/AP)

Sieben Auszeichnungen gibt es für den biografischen Historienfilm über den Erfinder der Atombombe, darunter für den besten Film. Für die Macher von "Barbie" verläuft der Abend hingegen enttäuschend - und auch die Deutsche Sandra Hüller geht in London leer aus.

Die wichtigsten britischen Filmpreise wurden am Sonntag in London verliehen - und zum großen Sieger des Abends avancierte "Oppenheimer". Der 13 Mal nominierte biografische Historienfilm über den "Vater der Atombombe", den Physiker J. Robert Oppenheimer, bekam sieben Bafta-Auszeichnungen. Unter anderem erhielt er den wichtigsten Preis für den besten Film und Cillian Murphy wurde als bester Hauptdarsteller geehrt. Der aus Cork stammende Filmstar ("Dunkirk", "Peaky Blinders") ist der erste in Irland geborene Schauspieler, der einen Bafta als bester Darsteller bekam.

Die Macher von "Barbie" und Sandra Hüller gingen indes leer aus. Die 45-Jährige war als erste deutsche Schauspielerin nominiert worden. Sie hatte als beste Hauptdarstellerin ("Anatomie eines Falls") und auch als beste Nebendarstellerin ("The Zone Of Interest") auf der Liste der Nominierten gestanden.

Mehr in Partylaune dürfte das Team von "Poor Things" gewesen sein. Der fantastische Film im Frankenstein-Stil, von der BBC als wahlweise "feministisches Meisterwerk oder eine frauenfeindliche Männerfantasie" eingestuft, wurde mit fünf Auszeichnungen dekoriert - für Emma Stone als beste Hauptdarstellerin sowie in den Kategorien Kostüm, Maske, Szenenbild und visuelle Effekte.

Dafür gab es bei der Verleihung zwei Premieren: Der Preis für die beste Regie ging an "Oppenheimer"-Regisseur Christopher Nolan, für den es der erste Bafta überhaupt war. Außerdem gewann mit "The Zone of Interest" zum ersten Mal in der Geschichte der Baftas ein britischer Film den Preis als bester nicht-englischsprachiger Film.

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