Autokultur:Der Panikraum auf Rädern

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retro vehicle

Das Auto galt einmal als Objekt der Begierde. Das ist lange her. Heute ist die Frage: Abwrackprämie oder Boni für Automanager?

(Foto: mauritius images)

Das Auto wurde als Freiheitsversprechen geliebt und als Klimasünder gehasst. Jetzt erlebt es unter Corona-Bedingungen ein seltsames Comeback.

Von Gerhard Matzig

Unter dem Begriff der "Carantäne", der das höchst mobile Auto (car) und die - durch ein noch viel beweglicheres Virus bedingte - Immobilität der Quarantäne staunenswert kurzschließt, hat Tizian Ballweber kürzlich den Liveticker seiner Familienvan-Selbstisolation ins Netz gestellt. Ballweber, ein österreichischer "Autofreak" und Fotograf, erklärt die 24 Stunden in einem Opel Zafira Life als coronabedingt - "nachdem wir gerade keine unnötigen Wege zurücklegen sollen". Am Sonntag, dem 12. April, schreibt er um 19.45 Uhr: "Es hat geklappt! Die Pizza wurde mir direkt ans Auto geliefert (...) Drive-in mal anders!"

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