Ausstellung über SnobsMeine Villa, mein Pool, mein Regenschirm

Kinder mit Lackschuhen und Waffen, alte Männer mit schönen jungen Frauen: Früher galt das Hauptinteresse der Fotografie der Armut - jetzt werden gerne Reiche mit ihren Statussymbolen fotografiert. In Hamburg gibt es die erste große Ausstellung über des Reichtums fette Beute.

Kinder mit Lackschuhen und Waffen, alte Männer mit schönen jungen Frauen: Früher galt das Hauptinteresse der Fotografie der Armut - jetzt werden gerne Reiche mit ihren Statussymbolen fotografiert. In Hamburg gibt es die erste große Ausstellung über des Reichtums fette Beute zu sehen.

Nach der Motivation dafür befragt, warum sie ihr Leben dem ständigen Streben nach Reichtum gewidmet haben, sagen wohlhabende Männer älteren Semesters gerne: Ich wollte immer die schönsten Frauen haben. Dieses Lebensmodell und weitere Motivationen für einen Lebensstil, der sich um Opulenz, Zurschaustellung materieller Werte und Distinktion dreht, zeigt die Ausstellung "Fette Beute: Reichtum zeigen" im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Im Bild fasst ein älterer Herr einer sehr viel jüngeren Schönheit an den Ohrring - und demonstriert damit nebenher seinen Besitzanspruch.

Bild: Juergen Teller 17. Oktober 2014, 11:392014-10-17 11:39:21 © SZ.de/mkoh/tob