200 Jahre Karl MarxOpium des Volkes

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Karl-Marx-Monument in Chemnitz.
Karl-Marx-Monument in Chemnitz. (Foto: dpa)

Philosophen und Aktivisten haben Marx unterschiedlich interpretiert, doch je mehr man ihn liest, desto weniger erscheinen seine Schriften als geschlossene Lehre. Zum Jubiläum einige starke Marx-Sätze zur Orientierung.

Von SZ-Autoren

Tragödie und Farce

Nie hat Marx besser geschrieben als in seiner Streitschrift "Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte", und nie war er nüchterner, was die Möglichkeiten einer künftigen proletarischen Revolution anging. "Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen", so fängt sie an. "Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce."

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