bedeckt München

Steuerberater:Stirbt der deutscheste aller Berufe aus?

Klauen im Büro

In einem Land, in dem sechs verschiedene Steuerklassen gelten, erachten es viele bislang als nötig, sich bei ihrer Steuererklärung helfen zu lassen.

(Foto: imago stock&people/imago/Westend61)

Belege verbuchen, Rechnungen ausweisen, Bilanzen erstellen: Die meisten typischen Tätigkeiten eines Steuerberaters könnten längst Programme übernehmen. Wie sich der Arbeitsalltag eines ganzen Berufstands verändert.

Von Felicitas Wilke

Anders als für viele Steuerzahler war für Eugen Müller der Mai ein ruhiger Monat. Denn mit der Frist für die Abgabe der Steuererklärung am 31. Mai haben Steuerberater wie er nur wenig zu schaffen. Wer sich Hilfe vom Profi holt, hat bis Ende des Jahres Zeit, die Erklärung abzugeben. "Bei uns staut sich die Arbeit dann erst im Winter", sagt Müller, der gemeinsam mit einem Partner eine Steuerkanzlei in Fürth leitet. Glaubt man den Prognosen mancher Berufsforscher, dann sammelt sich allerdings bald gar keine Arbeit mehr an bei den Vertretern von Müllers Zunft.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Gesundheit
Bitte, lieber Artur, hör auf zu rauchen!
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Coronavirus - Köln
Corona-Auflagen
Was Ausgangssperren bringen
SZ-Serie "Beziehungsweise", Folge 1
Gibt es Liebe ohne Sex?
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Zur SZ-Startseite