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Mein Kollege sagt ...:"Heute nicht, lieber morgen"

Migräne, Tinnitus, Hörsturz

Dabei mache dieser Perfektionsdruck doch nur krank! Wer sich ständig unter Druck setze, produziere nicht bessere Leistungen, im Gegenteil. Dann führt uns der prokrastinierende Kollege die furchtbaren gesundheitlichen Folgen vor Augen: Migräne, Tinnitus, Hörsturz, Magengeschwüre, Burn-out. Und das alles nur, weil der Perfektionist mit sich selbst nicht im Reinen sei!

Wer sich derlei Tiraden einmal angehört hat, beschließt beim nächsten Projekt gleich, die Arbeit lieber allein zu machen, anstatt darauf zu warten, dass der Aufschieber endlich in die Gänge kommt.

Wer klagt, erntet Mitgefühl

Sich beim Vorgesetzten darüber zu beklagen, dass sich im Team ständig einer drückt, ist meist auch vergebens. Denn der Prokrastinierer kombiniert das Aufschieben mit einer anderen Schrulle: der Lamentitis. Da er lieber kleine, unwichtige Dinge (Ablage machen, E-Mails ordnen, Adressbuch pflegen) erledigt als große, wichtige, ist er ständig beschäftigt - und teilt das jedem mit. Und wer über zu viel Arbeit klagt, erntet meistens Mitgefühl.

Aber bei diesen Kollegen ist es vielleicht sogar besser für das Unternehmen, dass sie nichts tun.