Schlafmangel:Die übermüdete Gesellschaft

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Die angenehmste Art der Selbstoptimierung: ein Nickerchen.

(Foto: imago/Westend61)

Die meisten Deutschen schlafen viel zu wenig. Doch übersteigertes Wachsein macht unzufrieden, krank und kann sogar den Charakter verändern. Warum bestehen wir darauf, uns selbst zu boykottieren?

Ein Essay von Christina Berndt

Nachts sind jetzt in vielen Wohnungen Geräusche zu hören. Bettdecken rascheln, Rätselbücher knistern, Toilettenspülungen rauschen, weil das Coronavirus vielen Menschen den Schlaf raubt. Manche machen sich Sorgen um ihre Gesundheit oder die ihrer Liebsten, manche um ihre wirtschaftliche Existenz. Anderen fehlen die anderen oder die Aufgaben; sie fühlen sich einsam, unausgelastet, nutzlos. Das Problem mit dem guten Schlaf ist derzeit jedenfalls noch größer als sonst.

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