GesundheitKrankenhäuser fürchten um Existenz: Landkreise fordern Hilfe

Ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Krankenhaus“ weist den Weg zur Klinik.
Ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Krankenhaus“ weist den Weg zur Klinik. Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

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Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Landkreistag (NLT) dringt auf schnelle finanzielle Unterstützung des Bundes für wirtschaftlich angeschlagene Krankenhäuser. „Weil staatliche Hilfen wie der Corona-Rettungsschirm oder die Energiehilfen im Jahr 2024 nicht mehr greifen, fürchtet aktuell jedes zweite Krankenhaus um seine Existenz“, sagte NLT-Präsident Sven Ambrosy am Donnerstag. Der Bund müsse daher spätestens bis Anfang Februar Soforthilfen beschließen.

Einer Umfrage der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) zufolge sehen 60 Prozent der Kliniken ihre Existenz gefährdet, bis die von Bund und Ländern geplante Krankenhausreform greift. „Die Krankenhäuser in Niedersachsen blicken mit großer Sorge auf das Jahr 2024“, sagte NKG-Verbandsdirektor Helge Engelke. Die Zukunft zahlreicher Standorte sei bedroht, dennoch fehle ein konkreter Vorschlag der Bundesregierung, wie die Krankenhäuser bis zur geplanten Reform wirtschaftlich abgesichert werden können.

© dpa-infocom, dpa:240104-99-492006/3

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