Coronavirus:Erst leicht, dann lange krank

Lesezeit: 3 min

Migräne und Kopfschmerzen

Viele ehemals Infizierte klagen noch lange über Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

(Foto: Oliver Killig/dpa)

Weltweit beschäftigen sich immer mehr Studien mit den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung. Es zeigt sich: Beschwerden können monatelang dauern und das Sterberisiko erhöht sich - auch nach einem milden Verlauf.

Von Christina Kunkel

Fast ein Jahr ist es her, dass sich der Mann, Anfang 50, Außenhandelsvertreter, mit dem Coronavirus infiziert hat. Doch bis heute ist er nicht zurück in seinem alten Job, sucht zum wiederholten Male Hilfe in der Post-Covid-Sprechstunde am LMU-Klinikum in München-Großhadern. Er erzählt von ständiger Erschöpfung, von Atemnot, Herz- und Konzentrationsproblemen. Längere Strecken mit dem Auto traue er sich immer noch nicht zu, aus Angst, einen Unfall zu verursachen.

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