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Cannabis-Konsum und seine Folgen:Wie Körper und Psyche leiden können

Symptome einer Sucht sind neben einer Gewöhnung an die Wirkung und der Dosissteigerung auch der Kontrollverlust über den eigenen Konsum. Zu den psycho-sozialen Risikofaktoren, die eine Abhängigkeit begünstigen, zählen psychische Probleme, Freunde, die ebenfalls Drogen konsumieren, ein besonders früher Beginn des Konsums, allgemeine Perspektivlosigkeit und mangelnde Unterstützung von Familie und Freunden.

Wie schadet Cannabis-Konsum dem Körper?

Wird Cannabis geraucht, dürften ähnliche Folgen auftreten wie beim Tabakkonsum. Zwar sind die einzelnen Schadstoffe im Cannabis-Rauch wenig untersucht, es gibt aber Hinweise, dass sie Lungenkrebs und Bronchialerkrankungen verursachen können. "Cannabis wird außerdem häufig mit Substanzen wie Blei gestreckt, damit es schwerer wird und mehr Geld einbringt. Diese Stoffe wirken beim Verdampfen ebenfalls sehr schädlich", erläutert Suchtexperte Leune.

Kann Cannabis Psychosen auslösen?

Eine ganze Reihe von Studien kommt zu dem Schluss, dass das Risiko eine Psychose zu entwickeln etwa zwei- bis dreimal so hoch ist wie in der Normalbevölkerung. (Mehr zu den Psychosen durch Cannabis lesen Sie hier).

Macht Kiffen dumm?

Im bekifften Zustand leiden die Aufmerksamkeit, das Kurzzeitgedächtnis und das Lernvermögen. Komplexe kognitive Leistungen werden beeinträchtigt. Inwieweit diese Probleme auch langfristig anhalten können, ist nicht ganz klar.

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