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Bipolare Störung:Immer auf der Achterbahn der Gefühle

Oft wird bei Menschen mit bipolarer Störung nur die Depression richtig behandelt - die manischen Phasen werden dagegen übersehen.

(Foto: Alamy / CHIH YUAN Ronnie Wu/mauritius images / Alamy / CHIH)

"Entweder ganz oder gar nicht": Nach ekstatischen Hochphasen kommen Menschen mit bipolarer Störung in eine Depression. Warum die Krankheit so schwer zu behandeln ist - und wie ein Betroffener gelernt hat, damit zu leben.

Von Dominik Kalus und Nele Sophie Karsten

Wenn Armin Kahlert seine Medikamente zählt, nutzt er seine Finger: "Ich nehme aktuell vier Psychopharmaka", sagt der 51-Jährige. Dazu kämen Arzneimittel gegen seine Diabetes-Erkrankung. "Fünf, sechs, sieben, acht, neun, ungefähr zehn alle zusammen, würde ich sagen." Er zählt an den Fingern ab. Wenn man ihn fragt, wie es ihm geht, antwortet er: "Gut. Seit einigen Jahren schon."

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