MedikamenteNeue Hoffnung gegen Alzheimer

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Eine Tochter betreut ihren demenzkranken Vater - ein neuer Wirkstoff könnte das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen.
Eine Tochter betreut ihren demenzkranken Vater - ein neuer Wirkstoff könnte das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Ute Grabowsky/photothek

Erstmals kann ein Präparat das Fortschreiten der Gehirnkrankheit bremsen. Die Fachwelt ist zuversichtlich. Doch warum profitieren Patientinnen und Patienten bisher wenig? Und wo liegt das Risiko?

Von Anke Fossgreen

Alzheimerexperten sind nicht dafür bekannt, neue Wirkstoffe zur Behandlung der Gehirnkrankheit mit Euphorie anzukündigen oder gar "Durchbrüche" zu verkünden. Die Ergebnisse zahlreicher gescheiterter Studien haben sie demütig werden lassen. Doch nun steht ein neuer Wirkstoff in Aussicht - und die Fachwelt gibt sich zuversichtlich. Das Präparat Lecanemab könnte bereits im Januar 2023 in den USA von der Arzneimittelbehörde FDA zugelassen werden. Einen ersten Hinweis auf die erfolgreiche Studie lieferten die Firmen Biogen und Eisai bereits im September. In einer Pressemitteilung schrieben sie damals, dass der Wirkstoff die Alzheimererkrankung bei Betroffenen in einem frühen Stadium verlangsamen kann.

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