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Betriebliche Altersvorsorge:Fünf Wege zur Absicherung

Direktversicherung: Der Arbeitgeber schließt für den Arbeitnehmer per Einzel- oder Gruppenvertrag eine Lebens- oder Rentenversicherung ab. Die Mindestverzinsung ist garantiert, die Anlage sicher. Besonders beliebt ist sie bei kleinen und mittleren Firmen. Sie kann mit oder ohne Berufsunfähigkeitspolice und Hinterbliebenenschutz abgeschlossen werden.

Pensionskasse: Sie ist eine sogenannte Versorgungseinrichtung, die von mehreren Firmen gemeinsam getragen wird. Die Pensionskasse ist der Direktversicherung ähnlich: Auch hier wird das Geld konservativ und sicher angelegt.

Unterstützungskasse: Dabei handelt es sich um eine Versorgungseinrichtung, die für mehrere Firmen die Betriebsrente organisierte. Sie ist frei in der Geldanlage und belässt manchmal einen Teil davon in den beteiligten Firmen.

Pensionsfonds: Wie Pensionskassen sind sie rechtlich selbständige Einrichtungen. Allerdings legen sie ihr Geld anders als diese am Aktienmarkt an. Das ist riskanter, kann aber auch mehr Rendite bringen - je nachdem, wie sich der Aktienmarkt entwickelt. Garantiert ist nur das eingezahlte Kapital.

Direktzusage: Der Arbeitgeber zahlt seinen Arbeitnehmern die Betriebsrente direkt - ohne Umweg über eine Versorgungseinrichtung. Dafür bildet er Rückstellungen. Manchmal wird die Direktzusage auch unmittelbare Versorgungszusage genannt, sie ist meist in größeren Unternehmen zu finden und wird häufig leitenden Angestellten angeboten.

© SZ vom 05.01.2011/kst/aum
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