Alleskönner

Samsungs Gear S macht einiges anders als die Konkurrenz. Zum einen hat Samsung ein eigenes Betriebssystem entwickelt, Tizen, das künftig auch die Fernseher des Herstellers antreiben soll. Es basiert wie Android auch auf Linux. Zum anderen bietet die Smartwatch einen Steckplatz für eine Sim-Karte. Man kann also mit der Uhr unabhängig vom Handy telefonieren. Sie beherrscht auch Wlan, auch das macht sie unabhängig vom Smartphone. Und noch einen Pluspunkt bringt die Gear S mit: Sie hat auch GPS an Bord. Dazu noch einen UV-Sensor und einen Pulsmesser. Welche Art von Training man absolviert, muss man vorher auswählen. Musik spielt die Uhr (etwa 300 Euro) auf ihrem Lautsprecherchen ab, Kopfhörer lassen sich über Bluetooth verbinden. Via Apps lässt sich die Uhr auch zum Navi umfunktionieren. In einem Punkt folgt die Gear S der Konkurrenz: Sie funktioniert nur mit einigen Samsung-Smartphones. Foto: John Locher/AP Von Helmut Martin-Jung

Bild: AP 8. Juli 2015, 10:512015-07-08 10:51:06 © SZ vom 8.7. 2015