Samsung Gear S, Pebble und Co.:Das können die Apple-Watch-Konkurrenten

Neben der Apple Watch gibt es noch weitere schlaue Uhren und Armbänder. Das können die Konkurrenten von Samsung, Microsoft, Pebble und Co.

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Bescheidwisser

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Quelle: AP

Das Mobil-Betriebssystem Android ist schon länger das am weitesten verbreitete. Mit der für Computer-Uhren entwickelten Version Android Wear hat der Internet-Konzern Google versucht, auch in diesem vielversprechenden Marktsegment sehr früh Pflöcke einzuschlagen. Etliche Hersteller sind auf diesen Zug aufgesprungen, darunter LG, Sony, Asus und Motorola (alle etwa 250 bis 350 Euro). Bei Android Wear geht es vor allem darum, die Uhren als Plattform für Googles universale "Wurstmaschine" "Now" zu verwenden. Der Dienst pickt sich selbständig Informationen aus Mails oder Terminkalendern, zum Beispiel Abflugdaten, und informiert darüber, wenn der Weg zum Flughafen wegen des Verkehrs länger dauern könnte. Google erlaubt bei seinem Uhrensystem wenig Änderungen an der Oberfläche, viele Apps sind bereits mit den entsprechenden Uhren kompatibel, die Sprachsteuerung funktioniert sehr zuverlässig. Foto: Jeff Chiu/AP

Helmut Martin-Jung

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Alleskönner

Samsung Gear S

Quelle: AP

Samsungs Gear S macht einiges anders als die Konkurrenz. Zum einen hat Samsung ein eigenes Betriebssystem entwickelt, Tizen, das künftig auch die Fernseher des Herstellers antreiben soll. Es basiert wie Android auch auf Linux. Zum anderen bietet die Smartwatch einen Steckplatz für eine Sim-Karte. Man kann also mit der Uhr unabhängig vom Handy telefonieren. Sie beherrscht auch Wlan, auch das macht sie unabhängig vom Smartphone. Und noch einen Pluspunkt bringt die Gear S mit: Sie hat auch GPS an Bord. Dazu noch einen UV-Sensor und einen Pulsmesser. Welche Art von Training man absolviert, muss man vorher auswählen. Musik spielt die Uhr (etwa 300 Euro) auf ihrem Lautsprecherchen ab, Kopfhörer lassen sich über Bluetooth verbinden. Via Apps lässt sich die Uhr auch zum Navi umfunktionieren. In einem Punkt folgt die Gear S der Konkurrenz: Sie funktioniert nur mit einigen Samsung-Smartphones. Foto: John Locher/AP

Helmut Martin-Jung

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Langläufer

Pebble Time: Der Langläufer unter den Smartwatches

Quelle: dpa-tmn

Pebble, das war einst ein Projekt auf der Crowd-Funding-Seite Kickstarter und auch die etwas andere Smartwatch. Mittlerweile erwachsen, nähert sich die Pebble ihren Konkurrenten an. Die jüngste Version hat einen farbigen Bildschirm, im Unterschied zum Rest des Feldes ist der aber auch bei hellsten Sonnenlicht gut ablesbar. Auch Pebble setzt auf ein eigenes Betriebssystem, verbinden lässt sie sich mit Android- und iOS-Handys. Größter Vorteil der Pebble: Ihr Bildschirm mit E-Paper-Technik ist sehr stromsparend, die Uhr hält daher länger durch als alle anderen. Etwa eine Woche lang muss sie nicht aufgeladen werden, obwohl sie ständig die Uhrzeit anzeigt. Fitnessfunktionen spielen bei der Pebble keine so große Rolle, sie arbeitet aber mit entsprechenden Smartphone-Apps zusammen. Sie brilliert als Fernbedienung fürs Handy, dabei hat sie nicht einmal einen Berührungsbildschirm, sondern wird über vier Knöpfe gesteuert. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Helmut Martin-Jung

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Multitalent

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Quelle: SZ

Als Microsoft etwas überraschend seine Kombination aus Fitness-Tracker und Smartwatch herausbrachte, bildeten sich seit Langem mal wieder Schlangen vor Microsoft-Läden. Was macht das schlicht Band genannte Gerät so attraktiv? Es ist kein solcher Klotz wie etwa Samsungs Gear S, bietet aber - fast - dieselben Funktionen. Es fehlen Sim-Karte und Wlan. An Bord: GPS, ein UV-Sensor, ein optischer Herzfrequenzsensor. Auf dem Monitor lassen sich außerdem Mails und andere Infos anzeigen. Wer ein Windows Phone besitzt, kann darüber auch die Assistenzfunktion Cortana nutzen. Das Band (etwa 250 Euro) funktioniert aber auch mit Android- und iOS-Geräten, dann ohne Sprachassistent. In Deutschland wird das Band noch nicht vertrieben, es lässt sich aber zum Beispiel in Großbritannien bestellen. Aufgepasst: Es kommt in drei verschiedenen Größen, Microsoft bietet dazu eine Mess-Schablone zum Ausdrucken. Foto: oh

Helmut Martin-Jung

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Sportkameraden

Wearable Device Technology Expo

Quelle: dpa

Ist es nur Zierde oder ist es ein Fitness-Tracker? Manchmal muss man schon genau hinsehen, um das zu erkennen. Denn um zu messen, wie sich jemand bewegt, braucht es nur winzige Sensoren, eine Batterie und ein Funkmodul, das die erfassten Daten an ein Smartphone weitergibt. Vom chinesischen Anbieter Xiaomi gibt es das schon für 15 Dollar, andere bekannte Anbieter sind Runtastic, Fitbit, Withings und Jawbone. Die Hardware ist aber auch gar nicht so entscheidend. Entscheidend ist, wie die App mit den Daten umgeht. Das betrifft zum einen die Algorithmen, mit denen die Rohdaten ausgewertet werden. Die besseren Geräte können so selber herausfinden, ob ihr Träger gerade Rad fährt oder läuft. Wobei übrigens nicht alle Tracker wasserdicht sind. Bei den anderen muss man das vor jeder Aktivität am Handy auswählen. Das nervt. Viele Fitness-Tracker werden daher nur für kurze Zeit benutzt. Foto: Franck Robichon/dpa

Helmut Martin-Jung

© SZ vom 8.7. 2015
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