Playstation VRSo gut sind die ersten Playstation-VR-Spiele

Tiefsee-Tauchen, Ballern im Weltraum und die Rückkehr der Fledermaus: zehn Virtual-Reality-Spiele von "Batman: Arkham VR" bis "Eve Valkyrie" im Kurztest.

VR Worlds: Ocean Descent

Seit kurzer Zeit ist das Virtual-Reality-Headset "Playstation VR" für Sonys Spielkonsole erhältlich. Es ist deutlich günstiger als die Konkurrenz von Oculus und HTC und soll - so hofft man bei Sony - für möglichst viele Spieler der Einstieg in die neue Technologie sein. Dafür müssen aber auch die Produkte stimmen, die es zur Markteinführung gibt. SZ.de hat zehn Playstation-VR-Spiele ausprobiert.

VR Worlds: Ocean Descent

Streng genommen ist "Ocean Descent" kein Spiel. Der Titel, der in Sonys Softwaresammlung "VR Worlds" enthalten ist, besteht aus wenigen kurzen Virtual-Reality-Filmen. Aber um zu demonstrieren, wie sehr die Technologie Zuschauer ins Geschehen holen kann, ist es der perfekte Einstieg. Der Spieler wird im Taucheranzug und mit einem Anti-Hai-Käfig in dunkle Meerestiefen herabgelassen. Währenddessen erzählen die Kollegen über Funk, was das hier für eine Mission ist: Es geht um die brisante Fracht eines havarierten Atom-U-Bootes. Doch die Meerestiere, die sich rings um den Spieler tummeln, sind ohnehin viel interessanter als die Geschichte.

Bis dann ein weißer Hai auftaucht, ein verdammt großer, der mit dem vermeintlich schützenden Käfig kurzen Prozess macht und einen der großen Pluspunkte von VR deutlich macht: Der Spieler kann solche Begegnungen in Originalgröße erleben. Da ist es plötzlich egal, dass es den Hai eigentlich nur in der virtuellen Realität gibt - er wirkt trotzdem verdammt echt und einschüchternd.

Fazit: Gut, um einem nichtspielenden Besucher in zehn Minuten mal VR zeigen zu können. Ansonsten eher ein Staubfänger.

Bild: Sony / PR 28. Oktober 2016, 13:542016-10-28 13:54:43 © SZ.de/sih/olkl