Netzgemeinde zum Tod von Steve Jobs:RIP in iHeaven, Steve!

Trauerarbeit auf Youtube und Twitter: Auch die Netzgemeinde gedenkt Steve Jobs'. Nutzer schreiben in Kondolenzbücher, twittern selbstgebastelte Erinnerungsstücke oder laden Fan-Videos hoch.

Mirjam Hauck

Weltweit trauern Menschen um Steve Jobs. Im Netz haben sie die Möglichkeit, unmittelbar zu kondolieren und sich an den legendären Ex-Apple-Chef zu erinnern. Sie posten bei Twitter und Youtube Erinnerungsvideos oder basteln eigene Traueranzeigen.

Apple selbst hat kein Kondolenzbuch auf seiner Seite eingerichtet. Aber die User können ihre Gedanken und Erinnerungen per Mail an rememberingsteve@apple.com senden.

"iThank you"

Vielen Menschen reicht diese eher stille Art der Trauer nicht. Viele Nachrichtenwebsites wie auch sueddeutsche.de haben eigene Kondolenzbücher aufgemacht. So schreibt ein User dort "RIP in iHeaven Steve", ein anderer "Du hinterlässt ein großes Loch in einem angebissenen Apfel. Heaven got a major upgrade today". Einer würdigt Steve Jobs schlicht mit "iThank you".

Say Hello and Goodbye

Andere posten bei Twitter selbstgebastelte Traueranzeigen wie User Ben Hughes und der Facebook-User-Blaw Design. Ein Nutzer namens HelloHelmet versucht sich an einem eher humorvollen Erinnerungsstück - wie Steve Jobs auf dem iPad Motorrad fährt. Andere wie "Apple-Girl" laden gleich Videos bei Youtube hoch, die sie als Fans von iPad, iPod und Co. zeigen.

Doch nicht nur Eigenes wird gepostet, viele Webnutzer rufen sich Steve Jobs selbst in Erinnerung - mit seinen Auftritten auf Konferenzen oder an Universitäten. Vor allem seine berühmte Rede aus dem Jahr 2005 vor Studenten in Stanford zeigt vielen Menschen offenbar noch einmal die visionäre Kraft des Apple-Gründers. Auch mit seiner ersten Rede nach seiner Rückkehr zu Apple 1997 wollen sich viele noch einmal bewusst machen, wie lange sie schon Fans von Apple und seinen Produkten sind.

"Think Different"

Manchmal postet die Netzgemeinde aber einfach auch nur alte Werbespots wie "Think Different" von 1997, in dem das "Anderssein" mit Hilfe von Albert Einstein und Mahatma Gandhi illustriert wird. Und irgendwie wartet man am Ende fast darauf, dass Steve Jobs selbst in diesem Clip auftritt.

Die Koinzidenz der gestrigen Vorstellung des iPhone und des heutigen Todes von Steve Jobs bringen Nutzer auch in einen Zusammenhang. So hat sich eine Facebook-Gruppe mit dem Namen "iPhone 4S S=Steve" gegründet.

© sueddeutsche.de/mri/joku/gba
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