bedeckt München -2°

Digitalisierung:Fürchtet euch nicht

(Foto: Shutterstock)

Dient die Maschine dem Menschen, oder ist es eher andersrum? Gespräche im virtuellen Raum über künstliche Intelligenz, die Macht der Daten und über Computer, die Tote singen lassen.

Von Andrian Kreye

Als Malu Dreyer am Donnerstagvormittag ans Mikrofon tritt, um die internationale Fachkonferenz für künstliche Intelligenz (KI) zu eröffnen, merkt man, dass Deutschland im Kampf um die digitale Herrschaft schon phonetisch einen Wettbewerbsnachteil hat. Sie begrüßt die Teilnehmer in ihrer Eigenschaft als Ministerpräsidentin von "Reinländpeletineyt" am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern. Das sind im Herzen von Rheinland-Pfalz sehr viele ungelenke Silben. Den Eagles oder Radiohead würden da vermutlich keine Songs dazu einfallen. Da fehlt das Legato von California oder Palo Alto, das im Pop für Ohrwürmer sorgt. Und im Marketing für Aufträge, Kundschaft und Forschungsgelder.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kontroverse um ´Vogue"-Cover von US-Vizepräsidentin Harris
Kamala Harris in der "Vogue"
Die Frau im Hintergrund
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Schifferdecker NSU Podcast
NSU und rechter Terror
Deutsche Abgründe
Romy Schneiders Tochter
Die verlassene Tochter
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Zur SZ-Startseite