GamesDas sind die Computerspielpreis-Gewinner

Beim Deutschen Computerspielpreis werden Konzepte für Virtual Reality und Mobile Games ausgezeichnet. Am besten gefällt der Jury aber vor allem ein Game, das ein altes Kinderspiel auf den Computer bringt.

Von Caspar von Au

Bestes Gamedesign: Townsmen VR

Seit 2009 vergibt die deutsche Gaming-Branche zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einmal jährlich den Deutschen Computerspielpreis (DCP). Eine Jury wählt die besten Spiele in 13 Kategorien nach Aspekten wie Spielspaß auf der einen Seite und kulturellem und pädagogischen Anspruch auf der anderen Seite. Außerdem können die Spieler in der Kategorie "Publikumspreis" über ihren Favoriten abstimmen. Das sind die Gewinner 2018:

Virtual Reality (VR) ist seit einigen Jahren der große Trend in der Gaming-Branche, an dem sich immer mehr Spieleentwickler versuchen. Der große Durchbruch, das eine Spiel, das VR aus der Nische holen soll, blieb bisher allerdings aus. Das liegt unter anderem daran, dass die Bewegungsmöglichkeiten der Spieler stark eingeschränkt sind. "TownsmenVR" verfolgt einen spannenden Ansatz: Der Spieler ist eine Art Gott, der in dem Aufbauspiel über eine Insel herrscht. Er kann die fingergroßen Bewohner auf seiner Handfläche zu ihrem Arbeitsplatz bringen oder sie kopfüber in den Teich tunken. Wer "Black & White" (2001) oder "RollerCoaster Tycoon" (1999) gespielt hat, weiß, wie viel Spaß das macht.

"Townsmen VR" ist im Early Access für HTC Vive und Oculus Rift erhältlich.

Bild: HandyGames / PR 10. April 2018, 22:112018-04-10 22:11:28 © SZ.de/jael/mri