Angela Nagle im Interview "Soziale Medien sind ein furchtbares Gift"

Angela Nagle, geboren 1984 in Dublin, lebt in New York und schreibt für Magazine wie The Atlantic oder The Baffler.

(Foto: David Thomas Smith)

Die Autorin und Internetkritikerin Angela Nagle beschreibt, wie die Rechte in der Lage war, sich als Avantgarde neu zu erfinden, warum tabuisierte Themen zwar im Netz vor sich hin gären, aber keinesfalls zensiert werden sollten.

Interview von Simon Rayß

Angela Nagle hat für ihr erstes Buch "Die digitale Gegenrevolution" (Transcript, Bielefeld 2018) mit eindrucksvoller Detailversessenheit die Online-Kulturkämpfe der neuen Rechten dokumentiert und analysiert.

SZ: Miss Nagle, vor dem Christchurch-Massaker hat der Täter seine Pläne im Online-Forum 8chan angekündigt, das für die rassistischen und misogynen Äußerungen seiner Nutzer bekannt ist. Die Morde streamte er dann live auf Facebook, während 8chan-Nutzer ihn feierten und anfeuerten. Welche Rolle spielt die digitale Resonanz für einen Täter wie den Massenmörder von Christchurch? ...

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