Waldorf, Montessori und Co. Internationale Schule

International ist an diesen Schulen nicht nur die Sprache, denn der Unterricht wird, vor allem in den höheren Klassen, oft in einer Fremdsprache oder aber zweisprachig, teils in einer Fremdsprache, teils auf Deutsch abgehalten. Auch Abschlüsse und Stoff orientieren sich vielfach nicht am deutschen Schulsystem, sondern an ausländischen Vorgaben. Anerkannt werden die Abschlüsse in der Regel aber auch in Deutschland problemlos.

Oft steht am Ende der zwölften Klasse das International Baccalaureate (IB), also ein internationales Abitur, mit dem Schulabgänger in zahlreichen Ländern studieren können. Auch in Deutschland gilt das IB als Hochschulzugangsberechtigung, wenn bestimmte Fächer (darunter zwei Sprachen, Mathe, ein natur- und ein gesellschaftswissenschaftliches Fach) belegt wurden. Deutsch-französische Bildungsgänge schließen beispielsweise mit dem AbiBac ab, das Abitur und französisches Baccalauréat vereint.

Neben privaten Trägern wie internationalen Firmen oder Institutionen richten auch andere Staaten solche Schulen als Auslandsschulen ein. Sie richten sich zwar primär an die Kinder von Expats, stehen aber meist auch deutschen Schülern offen. Gerade weil hier mehr Fremdsprachen intensiver unterrichtet werden und die Klassen international zusammengesetzt sind, werden die Internationalen Schulen bei deutschen Eltern und Kindern immer beliebter. Unter Umständen ist aber eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Schulbehörde nötig.